Neue Geschäftsmodelle mit IT-as-a-Service

Von Roland Freist am 05. Mai 2017
In dem Technologie-Spotlight „Das ‚As-a-Service‘-Verbrauchsmodell und die Innovation des digitalen Geschäfts“ analysiert das Marktforschungsinstitut IDC die Voraussetzungen für die erfolgreiche digitale Transformation von Unternehmen. Wichtig ist danach vor allem, dass Firmen Technik mit organisatorischen und operativen Neuerungen verbinden und daraus neue Geschäftsmodelle entwickeln.

Eine wichtige Rolle fällt dabei den IT-Abteilungen zu, die laut IDC weniger Zeit mit klassischen EDV und Support-Arbeiten verbringen und stattdessen mehr zur Entwicklung des Firmengeschäfts beitragen sollten. Auch sei notwendig, die Reaktionszeiten der Rechenzentren bei der Bereitstellung der IT von Monaten auf Minuten zu verkürzen, um den Betrieb kostengünstiger zu machen und dem Unternehmen ein flexibles und kurzfristiges Nutzen von Marktchancen zu ermöglichen.

Pauschalgebühr für fertig konfigurierte Lösung

Die Umfragen der vergangenen Jahre haben jedoch gezeigt, dass die IT-Abteilungen den Großteil ihrer Ressourcen immer noch für Routineaufgaben einsetzen, während die Arbeit an innovativen Projekten häufig zu kurz kommt. Dieser Status Quo wird zusätzlich gefestigt durch die oftmals knappen Ressourcen der IT. Das zur Verfügung stehende Investitionskapital muss häufig für die regelmäßig anstehenden Erneuerungen der Hardware aufgewendet werden, so dass kaum Mittel für neue Geschäftsinitiativen übrigbleiben.

Public-Cloud-Lösungen bieten einen Ausweg aus diesem Dilemma, da sie den Betrieb des Rechenzentrums zu einem Service-Provider auslagern. Der Kunde zahlt nur noch eine Pauschalgebühr und bekommt dafür eine fertig konfigurierte technische Lösung, die er weder verwalten noch verstehen muss. Sämtliche Routineaufgaben wie Neuinstallationen, das Einspielen von Patches und Updates sowie die Wartung der Anlagen übernimmt der Anbieter.

Erhöhte Flexibilität und skalierbare Kapazitäten

Solche As-a-Service-Verbrauchsmodelle existieren nicht nur in der öffentlichen Cloud, sondern lassen sich auch lokal umsetzen. Zu den Vorteilen gehört unter anderem, dass die Cloud-Umgebung im eigenen Rechenzentrum und damit unter der Kontrolle der IT beziehungsweise der Fachabteilungen verbleibt. Dennoch können die Routinetätigkeiten an einen externen Dienstleister abgegeben werden. Aus finanzieller Sicht ist hervorzuheben, dass dieses Modell eine nutzungsorientierte Bezahlung ermöglicht, was für eine erhöhte Flexibilität und skalierbare Kapazitäten sorgt.

Mit Flexible Capacity bietet HPE einen Service an, der es den Unternehmen erlaubt, ihre IT-Ressourcen ohne Kapitalaufwand schnell zu erweitern. Das wird ermöglicht über einen Puffer bei den installierten Kapazitäten. Zusätzliche Kosten für die Bereithaltung von Kapazitäten und zum Abfangen von plötzlich auftretenden Lastspitzen oder für eventuelles zusätzliches Wachstum entfallen. Die IT-Organisation wird entscheidend entlastet, ohne dass typische Public-Cloud-Probleme wie hohe Latenzzeiten oder fehlende Kontrolle über die Workloads der Fachabteilungen auftreten. Gleichzeitig wird damit auch die Schatten-IT wirksam bekämpft.