Kostenkontrolle bei wachsender Cyber-Kriminalität

Von Ima Buxton am 28. Juli 2017
Innovationen treiben Kosten der Internetkriminalität einer aktuellen Ponemon-Studie zu Folge in die Höhe. Doch Unternehmen können Risiken und Schäden durch spezielle Sicherheitsverfahren und -technologien minimieren.

Geschäftliche Neuerungen und Innovationen wirken sich negativ auf die Kosten durch Internetkriminalität aus. Diese erhöhen sich etwa durch die Einführung einer neuen kundenorientierten Anwendung um 18 Prozent, durch die Übernahme eines Unternehmens sogar um 20 Prozent. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie zu den Kosten von Internetkriminalität und den Risiken bei geschäftlichen Innovationen des US-amerikanischen Ponemon Instituts.

Danach ist der Verlust von Informationen heute die kostspieligste Folge eines Cyber-Angriffes. Doch Unternehmen können sich auch und gerade in dem so wichtigen und zukunftsträchtigen Bereich Innovationen vor kriminellen Attacken schützen: Ein hohes Sicherheitsniveau durch die Implementierung spezieller Verfahren fördert laut Studie nicht nur geschäftliche Innovationen und Technologien. Sie sorgen auch dafür, dass die Kosten der Internetkriminalität sinken.

Neun Merkmale sicherheitsbewusster Unternehmen

Doch wie kann es Firmen konkret gelingen, ihre Unternehmensziele zu erreichen und zugleich die schädigenden Folgen eines Cyber-Angriffes entscheidend zu reduzieren? Um dies zu verstehen, analysierten die Marktforscher Maßnahmen und Verfahren von Unternehmen, die diesen Spagat bereits erfolgreich meistern.

Das Ergebnis: Diese Unternehmen weisen bis zu neun Merkmale auf, die ein sicheres Innovations- beziehungsweise Veränderungsmanagement erst ermöglichen: So beurteilen diese Organisationen insgesamt die potenziellen Sicherheitsrisiken bevor sie neue Geschäftschancen erarbeiten und überstürzen die Einführung kundenorientierter Anwendungen nicht. Weitere Sicherheitsmerkmale sind unter anderem Informationsmanagement, Datenschutz, Erkennung und Wiederherstellung sowie Risiken durch Drittanbieter und Bedrohung durch Insider.

Für die im Auftrag von Hewlett Packard Enterprise (HPE) durchgeführte Studie befragte Ponemon 237 Unternehmen in sechs Ländern zu den jährlichen Kosten der Internetkriminalität. Insgesamt entstanden im Rahmen der Studie 1.278 Interviews mit Mitarbeitern der Unternehmen.

Jetzt Studie mit herunterladen.