Flash-Portfolio für hybride IT

Von Klaus Manhart am 09. Juni 2017
All-Flash-Speicher werden immer häufiger für geschäftskritische Workloads, aber auch für Datensicherungen eingesetzt. HPE hat nun ein umfangreiches Update seines Flash-Storage-Portfolios vorgestellt.

Im Mittelpunkt des Updates steht die neue 3PAR 9000-Serie. Der 3PAR StoreServ 9450 ist eine All-Flash-Plattform für das mittlere Marktsegment. HPE steigert die Leistung dieses 3PAR-Systems um 70 %, verdoppelt dessen Kapazität auf 6 Petabyte und verdreifacht die Front-End-Konnektivität mit 80 Host Ports. Damit können mehr Daten auf weniger Platz konsolidiert werden, bei gleichzeitiger Garantie der Dienstgüte.

Mit den Systemen MSA 2050 und 2052 bringt HPE die fünfte Generation seiner SAN-Einstiegsplattform auf den Markt. Beide MSA-Plattformen sind günstige Modelle für die Anwendungsbeschleunigung und bieten die Flexibilität, um jede Mischung aus SSD und SAS-Laufwerken zu unterstützen - außerdem stellen sie Funktionen wie Snapshots und Remote-Replication zur Verfügung.

Daten auslagern

Für Kunden, die die Nutzung der Public Cloud für sekundäre Daten erwägen, kündigte HPE zudem die "StoreOnce CloudBank" an. Mit der Langzeit-Backup-Lösung können Unternehmen ihre Daten auf verschiedene Cloud-Ziele auslagern, etwa auf AWS, Azure oder eigene Object-Storage-Lösungen. Im Gegensatz zu vielen Cloud-Backup-Lösungen wurde die StoreOnce CloudBank darauf ausgelegt, die Bandbreitenanforderungen um über 99 % zu senken und damit die Kosten für cloudbasierten Speicher deutlich zu reduzieren.

Das neue Nimble Secondary Flash Array (SFA) schließlich ermöglicht es Kunden, ihre Backup- und Kopie-Daten für sekundäre Anwendungen zu nutzen. Das System kombiniert kontinuierliche Deduplizierung und Kompression mit niedrigeren Kapazitätskosten für Backups, um Produktions-Workloads wie Entwicklung, Tests, QA und Analytics zu unterstützen. Alle Systeme sind ab Juni 2017 verfügbar.