Palmenzucht at the edge

Von Dietmar Müller am 17. Februar 2017
Auf der diesjährigen CeBIT präsentiert Hewlett Packard Enterprise (HPE) ein äußerst ungewöhnliches Anwenderbeispiel für Edge Computing. Es geht um eine Palmenzucht in Malaysia.

Für ideales Wachstum benötigen Palmen eine Wasserversorgung, die präzise auf die Umweltbedingungen abgestimmt ist. In einer Palmenplantage in Malaysia überwacht HPE mit Sensoren Wasserzufuhr, Luftfeuchtigkeit und weitere Faktoren. Datenanalysen direkt vor Ort optimieren die Versorgung der Pflanzen.

Plantagen sind meist abgelegen und nur schmalbandig ans Internet angebunden. Gefragt ist deshalb Intelligenz direkt an oder zumindest nahe der Datenquelle: am Netzwerkrand ("Edge"). Edge Computing tritt im IoT-Zeitalter an die Seite der Cloud - und stellt die zentralistische IT-Architektur von heute auf den Kopf. Laut IDC werden in zwei Jahren 45 Prozent der IoT-Daten at-the-edge verarbeitet.

Gefragt sind hier robuste, gegen Umwelteinflüsse geschützte Geräte, die Datensammlung und -auswertung direkt vor Ort erledigen. HPE zeigt auf der diesjährigen CeBIT zum Beispiel seine IoT-Systeme HPE Edgeline, die Hochleistungsrechner, Speicher und Analytics in ein kleines robustes Gehäuse packen.

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