HPE rüstet die IT für alle Workloads

Von Dietmar Müller am 18. Januar 2017
Die Hybrid IT findet immer mehr Freunde und ist mittlerweile in zahlreichen Varianten anzutreffen, von der Verbindung eigener Cloud-Services mit Infrastructure as a Service (IaaS) oder anderen Cloud-Diensten, gerne auch öffentlicher Art. Wie aber dorthin gelangen? HPE hat mit den Flexible Capacity Services eine Antwort parat.

Deutsche Firmen lieben die Private Cloud, suggeriert sie doch absolute Sicherheit für ihre kritischen Daten im Rechenzentrum. Tatsächlich aber werden diese privaten Clouds immer öfter um Ressourcen von außerhalb, nämlich aus der Public Cloud erweitert. Durch eine abgestimmte, interoperable Konfiguration können Anwenderunternehmen die verschiedensten Cloud Delivery Modelle inklusive all ihrer nützlichen Funktionen einsetzen - "von Private Clouds, überwiegend On-Premise, bis hin zu externen Clouds, meist Public", wie HPE erklärt.

Die gebräuchlichste Variante dabei ist die Erweiterung der bestehenden Umgebung um zusätzliche externe Rechen- und Speicherressourcen. Ob dies die eingangs erwähnten "echten" Public Cloud-Ressourcen oder zusätzliche "Private Hosted"-Ressourcen sind, hängt vom Modell ab, das der IT-Leiter wählt.

Sicherheit und Kontrolle

Üblicherweise sorgt die Private Cloud für die Abdeckung der Grundlast, darüber hinausgehende Anforderungen - seien es zeitlich befristete Lastspitzen oder bedarfsgerecht durchgeführte Big Data-Auswertungen - können je nach Bedarf dazu genommen werden. Dies sorgt für Sicherheit und Kontrolle: Der Herr der Unternehmensdaten bestimmt selbst, ob seine Daten die Private Cloud verlassen dürfen oder nicht. Bestehende Security-Richtlinien lassen sich dabei oft direkt auf externe Cloud Umgebungen anwenden.

Kurz: In Cloud-Umgebungen können Workloads nach dem Willen der Administratoren frei verschoben werden. Eher nicht so wichtige Daten lassen sich damit unproblematisch in der Public Cloud ablegen, wichtigen Inhalte verbleiben in der Private Cloud.

Hybrid IT sorgt auch dafür, dass sich Rechenzentrum vergleichsweise simpel ausbauen lassen. Unternehmen können dadurch schnell und im Zweifelsfall energisch auf neue Geschäftsgegebenheiten reagieren. Auch können so neue Produkte schneller in den Markt eingeführt werden. "Ganz nebenbei verschiebt sich damit auch das Kostenmodell von CapEx zu OpEx", wie HPE anmerkt. Anwender zahlen also nur das, was sie auch wirklich verbraucht haben.

Zusammengefasst können Unternehmen mittels einer hybriden Umgebung laut IDC in der Studie "'As-a-Service' IT Consumption Model for Digital Business Innovation" ihre IT-Kapazität flexibel einrichten, monatlich nur für das bezahlen, was Sie tatsächlich nutzen, und die Kapazität problemlos hoch- oder herunterskalieren - ohne hohen Kapitalaufwand oder einen langwierigen IT-Beschaffungsprozess.

HPE Flexible Capacity Services

Eine solche hybride IT wird von den HPE Flexible Capacity Services (FCS) bereitgestellt, einer lokalen IT-Infrastrukturlösung, bei der nur bezahlt wird, was auch genutzt wird. Anwender werden dadurch frei in der Art ihrer Nutzung, sie können beispielsweise Daten in die Microsoft-Cloud Azure auslagern.- HPE führt darüber hinaus an, dass die Kunden "in einem definierten Rahmen ein Up- und Down-Scaling durchführen" können. Fazit von HPE: "Die FCS kombinieren die Agilität und Wirtschaftlichkeit der öffentlichen Cloud mit den Kontrollmechanismen und Leistungsvorteilen der lokalen IT-Struktur." Übrigens sorgt ein Puffer vor Ort dafür, dass Daten schnell zur Verfügung stehen und keine großen Latenzen auftreten.

Die FCS offerieren ein faires Abrechnungsmodell, bei dem nur für die Leistungen bezahlt wird, die wirklich verbraucht wurden. Ein HPE Datacenter Care Support-Team sorgt dafür, dass die hybride IT für Unternehmen maßgeschneidert werden. Jeglicher Kapitalaufwand im Voraus entfällt.

In folgenden Fällen ist Flexible Capacity eine gute Wahl:

  • Wenn hoher Kapitalaufwand und lange Beschaffungszyklen nicht mehr zum Geschäftsmodell passen.

  • Wenn Daten und Workloads im lokalen System intern behalten werden, andere Workloads dagegen in eine öffentliche Cloud ausgelagert werden sollen.

  • Wenn Unternehmen jederzeit auf Wachstum und einen unvorhersehbaren Anstieg der Anforderungen vorbereitet sein wollen.

Ein unkomplizierter Prozess

Unternehmen können ihre FCS-Lösung aus verschiedenen gängigen IT-Infrastrukturkomponenten zusammenstellen:

  • Server

  • Speicher

  • Netzwerkkomponenten

  • Konvergente, hyperkonvergente und zusammensetzbare Systeme

  • Private und hybride Cloud-Architekturen

  • Software von HPE und anderen Anbietern

  • Multivendor-Support

  • HPE Beratung

Die Implementierung von HPE Flexible Capacity ist keine Herausforderung: HPE arbeitet gemeinsam mit den lokalen IT-Teams daran, Kapazitätsanforderungen auszuloten, den Transport von IT-Ressourcen an den jeweiligen Standort zu sichern, sie dort inklusive eines Puffers für Kapazität mit nutzungsbasierter Bezahlung einzurichten. Die genutzte Kapazität wird gemeinsam überwacht und gemessen.

Zum Lieferumfang von FCS gehören HPEs Supportservices für Rechenzentren und hybride IT. Zu wissen, welchen Supportservice-Anbieter man anrufen soll, ist besonders wichtig bei Rechenzentren mit verschiedenen, auf mehrere Systeme verteilten Workloads. Bei Zwischenfällen kann der Fehler praktisch überall im Speicher, Server, Netzwerk oder in der Softwareinfrastruktur liegen.

Zum Kundendienst gehört auch ein Operational Support Service (DC-OSS). Er liefert ferngesteuertes Infrastruktur-Monitoring (RIM) von der Hardware zum Betriebssystem, einschließlich eines Hypervisors für HPE- und andere Produkte sowie operative Services. Anwendern steht ein personalisiertes Kundenteam vor Ort sowie ein international agierendes Callcenter zur Verfügung, das von den HPE Centers of Expertise unterstützt wird. Darüber hinaus beinhaltet HPE DC-OSS eine Mischung aus proaktiven und reaktiven Services.