Flash günstiger als Festplatten

Von Dietmar Müller am 23. Februar 2017
Die Flash-Speichertechnologie setzt sich in Unternehmen immer mehr durch, verspricht sie doch das Big Data-Problem zu lösen. Einige CIOs halten Flash aber für zu teuer – zu Unrecht.

Diese Denkweise ist veraltet und kann Unternehmen schaden. Die hohe Effizienz von Flash-Systemen sorgt in Verbindung mit rapide sinkenden Kosten pro Gigabyte Speicherkapazität dafür, dass Flash-Systeme mittlerweile so kostengünstig sind wie herkömmliche Festplattenspeichersysteme. Einige Analysen des Return-on-Investment (ROI) zeigten sogar, dass Unternehmen durch den Austausch von Festplatten durch All Flash-Arrays ihre Investition in weniger als 18 Monaten wieder hereinholen können.

Bei Flash-Speicher mit hoher Dichte müssen Rechenzentren weniger Speichersysteme kaufen und installieren. Dadurch müssen sie auch weniger Geld ausgeben als erwartet, sie sparen bei Energieversorgung und Kühlung. Außerdem lässt sich das System einfacher bereitstellen und skalieren.

CIOs müssen außerdem berücksichtigen, dass Flash ihnen im Vergleich zu herkömmlichen Speichersystemen bei der Erreichung Ihrer Geschäftsziele wie zum Beispiel Umsatzwachstum helfen kann. So kann beispielsweise der Kundenservice mit Flash mehr Transaktionen pro Stunde bearbeiten, was wiederum zu mehr Kundenzufriedenheit, einer höheren Kundenbindung und damit zu mehr Umsatz führt. Die Kollegen aus dem Geschäftsbereich werden sicher dabei behilflich sein, den geschäftlichen Gesamtnutzen auszurechnen.