Converged Systems für vereinfachtes Management

Von Roland Freist am 22. März 2017
Das englische Wort converged heißt so viel wie übereinstimmend oder sich aneinander annähernd. Damit lässt sich bereits erahnen, was die IT mit einer Converged Infrastructure meint: Aufeinander abgestimmte Komponenten, die vorkonfiguriert ausgeliefert werden.

Einer der großen Nachteile der traditionellen Rechenzentrums-Architektur ist das Entstehen von Silos: Große, ressourcenhungrige Applikationen wie beispielsweise ERP-Systeme werden auf einer eigenen, angepassten Hardware-Plattform ausgeführt, für die häufig eigene Verantwortlichkeiten bestehen. Daneben werden teilweise aber auch für bestimmte IT-Architekturen oder einzelne Geschäftszweige eigene Silos angelegt. Das führt letztlich zu einem Ansteigen der Kosten für den Betrieb und die Wartung der Systeme, zudem ist kein übergreifendes Management möglich.

Auf Konfiguration und Support kommt es an

Durch die Virtualisierung ergaben sich neue Möglichkeiten, die schließlich im Angebot von Converged Systemen mündeten. Sie vereinen Server, Storage und Netzwerk in einer vorkonfigurierten Einheit, häufig einer Appliance. Dazu kommt üblicherweise noch eine Management-Software, mit der sich sämtliche Komponenten verwalten lassen. Die einzelnen Bestandteile können von einem einzigen, oder, nach einem Best-of-Breed-Ansatz, auch von verschiedenen Herstellern stammen. Wichtig für den Kunden ist, dass die Konfiguration vom Anbieter geleistet wird und ein einheitlicher Support gewährleistet ist.

Für Unternehmen bietet eine Converged Infrastructure gleich mehrere Vorteile, von einem zentralen Management über die Konsolidierung der Hardware und die bessere Ausnutzung der vorhandenen Ressourcen bis hin zu verringerten Kosten. Ein solches System erhöht nicht zuletzt auch die Flexibilität der IT, da sie auf diese Weise je nach Bedarf virtualisierte Server zur Verfügung stellen kann. Konvergierte Systeme werden daher häufig für Cloud-Anwendungen genutzt.

HPE bietet unter dem Namen ConvergedSystem eine ganze Produktfamilie an. Die einzelnen Systeme sind optimiert für den Einsatz einer Private oder Hybrid Cloud, für die Client-Virtualisierung, Big Data sowie für gemischte Workloads.