Big Data benötigt Hochleistungsspeicher

Von Ima Buxton am 24. Februar 2017
Neue Denkansätze prägen die IT von morgen. Es ändern sich nicht nur die Bereitstellungsmodelle von IT, auch neue Methoden zur Speicherung und Verwaltung von Daten sind dringend nötig.

Daten sind - von der Sammlung über das Aggregieren und die Analyse bis hin zur Gewinnung von Informationen - die Triebkraft für Unternehmensinnovation und Erfolg. So verwundert nicht, dass in einer aktuellen Umfrage von Frost & Sullivan unter IT-Entscheidern die meisten von ihnen (65 Prozent der Befragten) das Management des Datenwachstums für einen wichtigen Erfolgsfaktor halten. Denn Unternehmen sammeln, replizieren und speichern mehr Daten als je zuvor.

Nicht nur die Menge der Daten, auch ihre Formate verändern sich rapide. Die Experten haben fünf Bereiche identifziert, die Datenspeicherung im Unternehmen rasant verändern:

  • Daten bestehen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Dateiarten. Gerade unstrukturierte Datenformat wie Videos oder Bilder wachsen stark.

  • Die Informationen werden über immer längere Zeiträume gesammelt und ausgewertet, auch um historische Überblicke und Trendberichte erstellen zu können.

  • Der Zugriff erfolgt durch verschiedenste Anwendungen, darunter solche, bei denen es auf kurze Latenzzeiten ankommt. Parallel gibt es immer mehr Applikationen, die eine Verarbeitung nahezu in Echtzeit erfordern.

  • Kunden wollen nicht mehr warten. Die Daten müssen stets verfügbar sein, und Sicherungs- und Wiederherstellungslösungen müssen entsprechende Ziele für Wiederherstellungspunkte und -zeiten unterstützen.

  • Daten werden zunehmend fortlaufend analysiert, da Unternehmen verstärkt innovative, intelligente Plattformen und Anwendungen einführen.

Veraltete Speichersysteme bremsen Innovation

Das neue Geschäftsumfeld erfordert daher neue Methoden zur Speicherung und Verwaltung von Daten, mahnen die Studienautoren. Aktuell verfügten die meisten Unternehmen derzeit über eine heterogene Speicherumgebung, die unterschiedliche Workloads und Anwendungen bediene, aus den Speichersystemen verschiedener Anbieter bestehe und verschiedene Technologien umfasse. Eine derart heterogene Speicherumgebung sei jedoch keine optimierte Speicherumgebung.

Zwar hätten die Unternehmen erkannt, dass ihre bisher verwendeten Systeme nicht ideal sein, doch seien sie noch nicht davon überzeugt, dass ein Upgrade auf eine neue Plattform genügend Mehrwert bieten würde, um die erwartete Störung durch eine Migration zu rechtfertigen.

Zukunftssicher dank All-Flash-Technologie

Die neuen All-Flach-Speicher verändern den Experten zufolge diese Denkweise nun allmählich. In dem Maße, in dem All-Flash-Speicher immer alltäglicher wird, wird Unternehmen zunehmend bewusst, welche Bedeutung diese Speicher-Systeme für eine höhere Anwendungsleistung, mehr Datenschutz und ein effizienteres Management haben. Immer mehr Unternehmen verwenden Flash inzwischen bereits als Katalysator für die Transformation des Rechenzentrums und maximieren so den Wert ihrer Investition.

In der digitalen Zukunft sind Daten nun mehr als jedes andere Asset entscheidend für den Erfolg von Unternehmen, resümieren die Studienautoren. Herkömmliche Speicherlösungen sind aus ihrer Sicht deshalb nicht optimal für den Umgang mit derartig wichtigen Unternehmens-Assets. Unternehmen sollten sich stattdessen in Richtung eines All-Flash-Rechenzentren orientieren, das kritische Geschäftsanforderungen im Hinblick auf Agilität, schnelles Wachstum, Markteinführungszeiten, Datenschutz, Anwendungsleistung und Kosteneffizienz erfüllen kann - und dabei zugleich den Wartungs- und Verwaltungsaufwand minimiert.

Die komplette Studie können Sie hier kostenlos herunterladen.